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DUIMP: was Ihr Unternehmen vor der nächsten Sendung erledigen muss

Die Umstellung von der alten Einfuhranmeldung auf die DUIMP schreitet nach Verkehrsträger und Regime voran. Produktkatalog, LPCO-Genehmigungen und die Fehler, die die Abfertigung verzögern.

DUIMP: was Ihr Unternehmen vor der nächsten Sendung erledigen muss

Die DUIMP, Brasiliens einheitliche Einfuhranmeldung, ist nicht nur ein neues Formular. Sie ist das Kernstück des neuen Einfuhrverfahrens im Single Window Siscomex, ersetzt die alten Anmeldungen und verändert die Logik der Abfertigung: Statt am Ende alles zu erklären, baut das Unternehmen den Vorgang in Etappen auf, mit strukturierten Daten und integrierten Genehmigungen.

Was sich in der Praxis ändert

  • Produktkatalog: jede eingeführte Position muss mit technischen Attributen erfasst sein, standardisiert je Zolltarifnummer. Ohne Katalog keine DUIMP.
  • LPCO: Lizenzen, Genehmigungen, Zertifikate und weitere Dokumente werden nun im Single Window beantragt, vor oder während des Vorgangs, und mit der Anmeldung verknüpft.
  • Zentralisierte Zahlung: die Bundesabgaben werden integriert erhoben, in bestimmten Fällen ist die Zahlung nach der Abfertigung möglich.
  • Datenbasiertes Risikomanagement: je besser die Datenqualität, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer Kontrolle im gelben oder roten Kanal.

Die häufigsten Fehler

Aus unserer Erfahrung bei der Umstellung von Kunden wiederholen sich drei Probleme:

  1. Ein hastig erstellter Katalog, mit aus der Rechnung kopierten Beschreibungen und unvollständigen Attributen. Die Folge sind Nachforderungen und Mehrarbeit.
  2. Genehmigungsbehörden als letzter Schritt. Im neuen Modell müssen Gesundheits-, Agrar- und Normungsbehörden vor der Verladung in die Planung.
  3. Systemintegration ignoriert. Wer häufig einführt, muss das ERP an das Single Window anbinden, sonst wird alles zweimal erfasst.

Gute Nachricht: wer den Katalog sauber aufbaut, gewinnt dauerhaft. Ein Kunde aus der Kfz-Teilebranche senkte die durchschnittliche Abfertigungszeit nach der vollständigen Umstellung von 4,2 auf 1,8 Tage.

Wie TMLOG die Umstellung begleitet

Wir beginnen mit der Inventur der Zolltarifnummern und bauen den Produktkatalog gemeinsam mit dem technischen Team des Kunden auf. Danach erfassen wir die je Produkt nötigen LPCO, legen den Ablauf mit den Behörden fest und fahren einen Pilotbetrieb mit risikoarmen Sendungen. Erst dann stellen wir den gesamten Betrieb um.

Der offizielle Zeitplan der Verpflichtung schreitet nach Verkehrsträger und Regime voran. Warten Sie nicht bis zur Frist: Fragenaufkommen und Wartezeiten bei den Behörden wachsen, je näher der Termin rückt.

Talita Melo
Talita MeloSpezialist für Außenhandel

Spezialist für Außenhandel und internationale Logistik, tätig in den Bereichen Import, Export, Zollabfertigung und der Entwicklung internationaler Geschäftsaktivitäten bei TMLOG Global Trade & Logistics.

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